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Kleiner Zschand im RegenTour 08/2019
Kleiner Zschand ★ Kleinsteinwand, Reize des Regens und der Sonne

Die Wetterprognose für dieses erste Oktoberwochenende 2019 war, naja, sagen wir mal: bescheiden. Dauerregen am Samstag, voraussichtlich Sonnenschein, aber kühl, am Sonntag. Aber Fechi hatte Zeit für eine Sachsentour, ich bin zurzeit ohnehin nicht der Sportlichste, und so war schnell eine Weisheit herangezogen: es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung! Nun, und Kleidung haben wir gute!

Und das wiederum war für den Samstag richtig richtig gut. Denn nach einem feuchtfröhlichen Abend in unserem Mittelndorfer Quartier war es, wie vorausgesagt, sehr sehr feucht – es regnete ununterbrochen. Also nicht wie rein in die guten Klamotten und ab ging es wandernd über den Lichtenhainer Wasserfall, den kleinen Winterberg und abwärts über den Wurzelweg nach Schmilka in die Mühle. Lohn für das Losgehen war nicht nur ein erlebnisreicher Tag, sondern vor allem auch Aus- und Einblicke in das Elbsandsteingebirge, die es nur bei diesem Wetter gibt.

Hier einige Fotos, die nicht annähernd den tatsächlichen Reiz der Landschaft, die sich bewegenden Nebelschwaden wiedergeben können.

Bei jeder Jahreszeit ein besonderer Reiz - Schaarwändeweg im Regen  Noch wenige Meter unter fallendem Wasser zum Lichtenhainer Wasserfall  Lichtenhainer Wasserfall – bei diesem Wetter läuft er ununterbrochen  Beim rutschigen Aufstieg vom Königsweg zum Kleinen Winterberg

Eine Landschaft schön durch Regen – Aussichtspunkt Kleiner Winterberg  Kleiner Zschand im Regen – es ergeben sich einzigartige Fotomotive  Regen im Kleinen Zschand, Blick auf Lorenzsteine und Hinteres Raubschloss  Sterbende Kiefer – der Sturm hat ihr das Schicksal der Fichten beschert



Blick in den Kleinen Zschand

So wie das vorhergesagte Wetter für den Samstag zugetroffen hatte, war es auch mit dem Sonntag. Es war zwar zunächst recht kühl, aber die Sonne strahlte und leichter Wind sorgte dafür, dass der Fels zügig trocknete. Dazu die Auswahl von Gipfeln, die recht freistehen, schon stand dem Klettervergnügen nichts im Wege.

Es ging auf kurzem Weg zur Kleinsteinwand, an der Almuth den Vorstieg im Neuen Weg, III, meisterte. Der ist zwar nicht sonderlich schwierig, aber wegen der Absturzhöhe schon kurz nach dem Einstieg sehr moralisch. Mit Besonnenheit war das für sie kein Problem. Nur die Reibungskletterei der zweiten Seillänge hatte sie Fechi überlassen. Ich selbst konnte mich, nun gut, musste mich, wegen meiner andauernden gesundheitlichen Probleme im „Plüschsessel des Nachsteigers“, wie es mein Freund Steffen Große immer nennt, zurücklehnen.
Später ging es noch zum Grünling, auch hier stieg Almuth für uns vor und Fechi holte sich später von oben gesichert noch den Sauberen Weg VI.

 Der Wald stirbt – dramatische Bilder, hier auf dem Weg zur Kleinsteinwand  Neuer Weg an der Kleinsteinwand, Almuth schwingt sich mutig übers Tal  Ausstieg des Neuen Weges an der Kleinsteinwand, Fechi steigt die Reibung vor  Strahlende und wärmende Herbstsonne auf dem Gipfel Kleinsteinwand

 Gipfel Kleinsteinwand, ich mit meiner persönlichen mutigen Vorsteigerin  Abseilöse der Kleinsteinwand, hier geht es etwas ungewöhnlich zur Sache …  Das Bild verrät, warum - Blick von unten zur Abseilöse der Kleinsteinwand  Abseile in die Höhle der Kleinsteinwand – Almuth gelang dieses verrückte Foto

 Grünling Alter Weg II, auch hier hat Almuth den Vorstieg für uns gewagt  Almuth - unsere Heldin des Wochenendes - an der Abseilöse des Grünlings  Grünling, Einstieg in den Sauberen Weg VI, eine sehr nette Reibungskletterei  Leider vorbei – es geht durch den sterbenden Wald zurück zum Parkplatz

Das war dann ein tolles Finale eines runden und genussvollen Wander- und Kletterwochenendes.
Zumindest am Fels, denn das eigentliche Tagesfinale fand, wenn man denn schon mal genau dort ist, in der Buschmühle statt.

 Für Interessenten, da durchaus empfehlenswert, unsere Wanderstrecke Mittelndorf - Schmilka:

 

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